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Ulrich Schultes - Familie
Ulrich Schultes

Familie

Meine Kids

Meine Kids

Ein weiser Mensch sagte einmal: "Kinder sind unsere Zukunft!". Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Gerne bin ich für meine Kids da, wenngleich die Zeit auch manchmal knapp ist, aber wir unternehmen viel gemeinsam. Ausflüge ins Legoland, zum Baden, in Freizeitparks, gemeinsames Wandern, Zoo- oder Kinobesuche oder einfach nur zuhause sein und nach Herzenslust spielen oder Bratwürste grillen, das ist es, was ihnen Spaß macht.

 

Seit nunmehr 11 Jahren prägen Kinder meinen familiären Lebensalltag. Ob Mutter-Kind-Gruppe, Kindergarten oder Schule - als mehrfacher Papa bin ich überall gefordert. Meine Kinder bereiten mir sehr viel Freude und machen mich stolz. Kinder - schön, dass es sie gibt! Vielleicht auch mit ein Grund, warum ich mich auch politisch im Besonderen für junge Familien und Kinder einsetze.

 

 

 

Jan

Jan

Jan Ulrich Schultes

* 28. August 2003 im Klinikum St. Elisabeth, Straubing
 16. April 2007 in der Universitätsklinik Regensburg

Hallo, ich bin Jan. Am 28. August 2003 kam ich auf die Welt und am 27. Dezember 2003 wurde ich in der Schutzengelkirche in Straubing getauft, um als kleiner Knirps die Welt zu erobern. Leider durfte ich nur 3 ½ Jahre bleiben. Eine Zeit, in der ich viel gelernt habe und viel Freude, Liebe und Zuneigung erfahren durfte. Ich weiß jetzt, wie man ganz hoch schaukelt, wie lecker eine Schinkenpizza schmeckt, wie man mit dem Dreirad die Kurven am schwungvollsten nimmt, wie man richtig Zähne putzt, wie man Nudeln mit der Gabel isst, wie man mit Förmchen Sandkuchen backt, wie man einen Schneemann baut, dass man beim Wurstkaufen immer ein Gelbwurstradl extra bekommt, dass ich nicht an Papas Computer darf, dass die Mietzi vom Nachbarn immer schneller ist als ich, dass meine Mama die schönsten Geschichten vorliest und man mit ihr so schön kuscheln kann, dass Helmut-Opa in seinem Parkhaus die coolsten Spielzeugautos hat, dass Rot meine Lieblingsfarbe ist, wie man die Telefonnummer von der Vogerl-Oma wählt und mit ihr telefoniert, warum Benjamin Blümchen so einen langen Elefantenrüssel hat, dass die Tiere im Spielzeugbauernhof der Mietzi-Oma frisches Heu brauchen, dass Erdbeereis kalt ist, wie man im Freibad die Rutsche runterkommt, was man mit dem Vogerl-Opa in St. Englmar bei den Tieren so alles erleben kann, wie man mit dem Gartenschlauch die Blumen (und manchmal auch den Papa) nass spritzt, dass man mit kleinen Aufklebern so herrlich basteln kann, wie man bis 10 zählt und wie man meinen Namen schreibt und dass ich meinen kleinen Bruder Julian ganz doll lieb hab.


Am 14. Februar sollte alles anders werden: Seit Tagen fühl ich mich im Bauch nicht wohl und mir geht es besonders schlecht. Meine Eltern fahren mich nach Regensburg in die Hedwigsklinik. Dort machen die Ärzte ein Foto von meinem Bauch und stellen fest, dass ich operiert werden soll. Das klappt eigentlich ganz gut, nur nachts sagt man mir, ich hätte eine ganz seltene Art von Leukämie, die mich schon ziemlich kaputt gemacht hat. Der sofort startende 1. Teil der Chemotherapie ist zwar hart, bringt aber den gewünschten Erfolg: Ich bin quasi krebsfrei! Prima! Als Belohnung darf ich am 12. März für 3 Tage nach hause. Danach die 2. Chemophase, obwohl ich leider einen Virusinfekt aufgeschnappt habe. Dieses Mal hat es mich voll erwischt und meine inneren Organe müssen schwer leiden. Hilfe soll ich im Uniklinikum bekommen, doch der Transport dorthin am Gründonnerstag ist gefährlich.

 

Geschafft! Mit Hilfe aller erdenklichen Maschinen für Lunge, Herz und Niere, soll sich mein geschundener Körper wieder etwas erholen. Ich darf in der Zeit tief schlafen. Mama und Papa sind Tag und Nacht bei mir. Leider trägt eine Blutvergiftung dazu bei, dass meine Organe immer schlechter arbeiten. Pausenlos kämpfe ich gegen den Tod an, doch nach drei langen Wochen, am 16. April 2007 habe ich den Kampf um 08:50 Uhr verloren.


Ach ja, noch etwas habe ich gelernt: Dass man nie aufgeben soll und, dass ich viele liebe Freunde habe, die mich nie vergessen werden. Euer Jan - ein kleiner, lachender Stern am Himmel, der nachts für euch leuchtet.